Andere Imkereiprodukte
 

Blütenpollen

Nach dem Honig sind die Blütenpollen mengenmäßig das Zweite Produkt das die Bienen in großen Mengen sammeln.
Eine ausreichende Ernte ist in unseren Breiten jedoch nicht immer sichergestellt, da das Bienenvolk zur Eigenversorgung (eiweißreiches Futter für die Ammenbienen) rund 60 kg benötigt. Zur Ernte können somit nur Überschüsse entnommen werden.

Bienenwachs

Ein Bienenvolk produziert im Jahr ca. 1 kg Bienenwachs neu. Im Lebensabschnitt der Baubiene erzeugt die Biene das Wachs an der Bauchseite mit Wachsdrüsen. Die kleinen Wachsschuppen werden mit den Kauwerkzeugen aufgenommen das Wachs wird geschmeidig gekaut und entweder zum verdeckeln der Honig - und Brutwaben verwendet oder es werden neue Waben ausgebaut.
Verwendet wird das wohlriechende Wachs zur Kerzenproduktion, in der Medizin-, Kosmetik-, in der Lebensmittelproduktion und  in der Pflegemittelproduktion (Möbelpflege, Lederpflege)

Propolis (Kittharz)
 

Propolis ist ein natürliches Antibiotikum, das von den Bienen als Rohstoff (Baumharz) gesammelt und dann veredelt wird. Die Bienen verwenden Propolis um undichte Stellen in ihrer Behausung zu verkleben und verschließen (daher auch der Name Kittharz). desweiteren überziehen die Bienen den gesamten Innenraum ihres Stockes mit einer Schicht von Propolis.

Gelee Royale
 

In ihrem Lebensabschnitt als Ammenbienen produzieren die Bienen einen sehr eiweißreichen Futtersaft das Gelee Royale in ihren Futtersaftdrüsen. Dieser Futtersaft dient zur Ernährung der Larven des Bienenvolkes. In den ersten 3 Tagen bekommen alle Larven diesen hochwertigen Futtersaft. Ab dem 3. Tag unterscheiden die Bienen dann die Futtergaben. die zukünftige Königin erhält weiter diesen Futtersaft ( siehe auch Zucht) die zukünftigen Arbeiterinnen erhalten dann eine Mischung aus Futtersaft Pollen und Honig.

Honigwein (Met)

 

Der Trank der alten Germanen

Met - der Honigwein

Überraschen Sie Ihre Gäste doch einmal mit einem Glas Met

Bieten Sie doch einfach einmal "Met on the Rocks" oder einen eiskalten Met-Prosecco-Mix an. Das kennt bestimmt noch niemand, obwohl Met vermutlich das älteste alkoholische Getränk der Welt ist. Die Germanen haben den Gärvorgang vermutlich beim Honig wilder Bienen entdeckt und daraus die Met-Herstellung schon vor ca. 3000 Jahren entwickelt. Seinen guten Ruf hat Met bis heute bewahrt. Selbst der erklärte Alkoholgegner Sebastian Kneipp befand:" Met tut viel Gutes, er bewirkt einen guten Appetit, fördert die Verdauung, reinigt und stärkt den Magen, schafft ungesunde Stoffe weg."

Der klassische Metansatz besteht aus 2 Teilen Wasser und 1 Teil Honig. Da die Enzyme der Biene die Mehrfachzucker des Nektars bereits in Traubenzucker und Fruchtzucker gespalten haben, läuft der Gärprozess relativ schnell an. Beschleunigt wird er, wenn man Gärhefe zugibt, die man zu Herstellung schwerer Weine wie Madeira, Sherry oder Port verwendet. Die Art der Hefe und die der gewählten Honige beeinflussen den Geschmack. Raps oder Blütenhonig ergeben einen milden Met, Wald- oder Kastanienhonig einen kräftigeren Met.

Der Alkoholgehalt liegt bei ca. 12 - 14 %.


Honigschnaps

 

 

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Zuletzt geändert: 12.09.2005